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Leistungsentwicklung der ostdeutschen Papier- und Zellstoffindustrie
im 1. Halbjahr 2011 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010
Download als pdf-Datei: halbjahr-12011.pdf
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1. Halbjahr 2011 |
1. Halbjahr 2010 |
1. Halbjahr 2011:2010 in % |
| Umsatz Mio. Euro |
1368,2 |
1098,5 |
+ 24,6 |
| Produktion Papier, Karton, Pappe kt |
1991,7 |
1806,2 |
+ 10,3 |
| davon: |
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| Grafische Papiere kt
| 590,2 |
582,3 |
+ 1,4 |
| Verpackungspapier/-karton kt |
1.123,5 |
965,3 |
+ 16,4 |
| Hygienepapiere/ Spezialpapier/ Technische Papiere kt |
278,0 |
258,6 |
+ 7,5 |
| Altpapiereinsatz kt |
1.910,5 |
1.745,0 |
+ 9,5 |
| Zellstoffproduktion kt |
499,0 |
449,0 |
+ 11,1 |
| Beschäftigte Anz. |
6.472 |
6.370 |
+ 1,6 |
Der Mengenaufschwung bei der Produktion von Papier, Karton und Pappe der ostdeutschen Papierindustrie hat sich in den ersten Monaten
2011 auf hohem Niveau fortgesetzt.
Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010, wo bereits über eine gute Entwicklung zum Vorjahr berichtet werden konnte, kann aktuell noch mal
eine Mengensteigerung von über 10 % ausgewiesen werden. Hier gibt es wie in den vergangenen Jahren bei den Papierhauptsorten
allerdings große Unterschiede.
Sehr deutlich ist erneut der Bereich der Verpackungspapiere mit ca. 16 % gewachsen.
Alle Verpackungspapierhersteller haben daran Anteil, der größte Schub kommt aber von der neuen Produktionseinheit in Eisenhüttenstadt.
Bei den grafischen Papieren gab es erfreulicherweise auch eine leichte Verbesserung. Bei den Technischen und Spezialpapieren wie bei
den Hygienepapieren kann eine gute und stabile Steigerung von in Summe 7,5 % gezeigt werden.
Die Umsatzsteigerung in Höhe von fast 25 % kommt zum größten Teil aus dem Verpackungsbereich mit seiner großen Mengensteigerung.
Preisveränderungen fallen in den Papierhauptsorten sehr differenziert aus und können die großen Preissteigerungen
bei den Rohstoffen und Energiepreisen nicht kompensieren. Auch deshalb ist die Lage der ostdeutschen Papierindustrie trotz
der gestiegenen Produktion nicht zufriedenstellend. Aufbauend auf der guten Steigerung der Produktionsmengen muss es
im zweiten Halbjahr 2011 gelingen, weitere Verbesserungen bei den Produktionskosten und Verkaufspreisen durchzusetzen.
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