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Leistungsentwicklung der ostdeutschen Papier- und Zellstoffindustrie
im 1. Halbjahr 2010 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2009
Download als pdf-Datei: halbjahr-12010.pdf
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1. Halbjahr 2010 |
1. Halbjahr 2009 |
1. Halbjahr 2010:2009 in % |
| Umsatz Mio. Euro |
1098,5 |
940,5 |
+ 16,8 |
| Produktion Papier, Karton, Pappe kt |
1806,2 |
1494,0 |
+ 20,9 |
| davon: |
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| Grafische Papiere kt
| 582,3 |
561,2 |
+ 3,8 |
| Verpackungspapier/-karton kt |
965,3 |
680,2 |
+ 42,0 |
| Hygienepapiere/ Spezialpapier/ Technische Papiere kt |
258,6 |
257,3 |
+ 0,5 |
| Altpapiereinsatz kt |
1.745 |
1.430 |
+ 22,0 |
| Zellstoffproduktion kt |
449,0 |
470,3 |
- 4,5 |
| Beschäftigte Anz. |
6.370 |
6.320 |
+ 0,8 |
Die ostdeutsche Papierindustrie kann im 1. Halbjahr 2010 bei der Produktion von Papier, Karton und Pappe eine beachtliche Mengenentwicklung aufzeigen.
Im Vergleich zu den ersten sechs Monaten in 2009 wurden über 20 Prozent mehr produziert, auch zu den Produktionsmonaten Januar bis Juni 2008 bedeutet das eine Steigerung.
Besonders deutlich wird das bei den Verpackungspapieren, die im Prinzip für die Mengensteigerungen verantwortlich sind. Hier ist aber auch zu beachten, dass im März 2010 die neue Anlage für Verpackungspapiere in Eisenhüttenstadt angefahren wurde. Die so schon gute Entwicklung dieser Produktgruppe wurde damit noch mal verbessert.
Bei den graphischen Papieren sieht man zu 2009 zwar eine leichte Verbesserung, die Produktionsmenge von 2008 wird dennoch deutlich unterschritten.
Die Gesamtzahlen für die Produktgruppe Hygienepapiere/Technische und Spezialpapiere zeigen gegenüber 2009 nur wenig Bewegung, allerdings gibt es von Werk zu Werk, insbesondere bei den Spezialpapieren, große Unterschiede bei der Mengenentwicklung.
Die Verbesserung des Umsatzes resultiert insbesondere aus der insgesamt positiven Mengenentwicklung und kann nicht zufrieden stellen. Ohne die neue Kapazität im Verpackungsbereich gerechnet, wird die negative Situation noch deutlicher sichtbar.
Die Papierpreise konnten bei den graphischen und den Spezialpapieren nicht wesentlich angehoben werden, eine Aufgabe, die aufgrund der teuren Rohstoffe zwingend für die Folgemonate steht.
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